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Jungunternehmer trotzen Krise – brauchen jetzt Stärkung

wkoZu Beginn des Jahres hat die Junge Wirtschaft (JW) in ihrem halbjährlichen Konjunkturbarometer ihre Mitglieder um die Einschätzung ihrer aktuellen und zukünftigen Wirtschaftslage befragt. Die aktuelle Umfrage zeigt auch unter den traditionell größten Optimisten der heimischen Wirtschaft dunkle Prognosen: Weiter sinkende Investitionen und eine sich verschlechternde Ertragslage. „Wir müssen jetzt handeln. Wir brauchen ein Starkmacherpaket zur Stärkung junger Unternehmer als Anti-Krisenmaßnahme“, so JW Vorsitzender Harry Gatterer. Der Boden ist günstig: Die jungen Unternehmer werden ihrem Ruf als „gallisches Dorf“ gegen die Krisenstimmung nach wie vor gerecht: Sie strahlen vorsichtigen Optimismus aus, trotz allem – im Vergleich mit der Gesamtheit von Wirtschaft und Bevölkerung beachtlich.

Zwei Mal jährlich befragt die Junge Wirtschaft österreichische Jungunternehmer nach deren wirtschaftlichen Einschätzung im Konjunkturbarometer. Unter den befragten Mitgliedern sind 57% (Vgl.: Jahresbeginn 2008: 16,4%) der Ansicht, dass sich die wirtschaftliche Lage Österreichs innerhalb der nächsten 12 Monate verschlechtern wird, 31,6% (45,7%) sagen, dass die Lage gleich bleibt und mehr als 10% (35,9%) glauben, dass sich die Lage verbessern wird. Die Jungunternehmer merken auch ein Mehr an Ausgabenrückgang bzw. erhöhtes Sparaufkommen bei ihren Kunden: 36% (50%) können das noch nicht feststellen, 37,6% (25,3%) sehen das ganz leicht, fühlen sich aber dadurch nicht beeinträchtigt. 21,5% (16%) merken diese Entwicklung stark und ihr Geschäft ist auch deutlich davon betroffen.

Investitionen sinken 2009 weiter
Fragt man die heimischen Jungunternehmer nach der Investitionsaktivität, so sagen knapp 56% (Vgl.: Jahresbeginn 2008: 18,2%; Sommer 2008: 20,3%), dass die Investitionen sinken, 27,5% (40,4%; 50%) glauben an gleich bleibende Investitionen und 13,4% (38,2%; 23,7%) sogar an steigende Investitionen. Ein ähnliches Bild zeigt die Frage nach der Ertragslage: ca. 45% (18,1%; 27,4%) rechnen mit einer sich verschlechternden Ertragslage, 35,3% (34,7%; 30,5%) gehen von einer konstant bleibenden Ertragslage aus – 14,5% (41,8%; 38,3%) rechnen mit einer Verbesserung.

Sofortpaket für starke junge Unternehmer
Die jungen Unternehmer in Österreich zählen prinzipiell zu den Optimisten. Sie sind das viel zitierte gallische Dorf der heimischen Wirtschaft, dem kaum eine Entwicklung etwas anhaben kann. Gerade jetzt braucht es rasche und effiziente Unterstützung, einen „Zaubertrank“. „In schwierigen Zeiten braucht es starke Signale“, betont Gatterer. „Um Wachstum für junge Unternehmer rasch zu fördern und einen sicheren Start für neue Unternehmensgründer zu ermöglichen, fordert die Junge Wirtschaft ein Starkmacher-Paket.“

Weitere Informationen finden Sie unter www.jungewirtschaft.at

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