2003 - 2006: Berufsbegleitendes Studium der Wirtschaftsingenieurwissenschaft an der Fachhochschule Mittweida (Deutschland)
Diplomwirtschaftsingenieur (FH) mit einer breiten Ausbildung, die in einem berufsbildbezogenen Abschluß mündet und den Generalisten mit flexibler Einsatzmöglichkeit anstrebt.
Aufgrund einer fundierten Grundausbildung in technisch und wirtschaftlichen Fächern im Hauptstudium ist er in der Lage, Lösungen für die sich ständig wandelnden komplexen Aufgabenstellungen aus Ingenieurwesen und Betriebswirtschaft sowohl selbständig als auch im Team zu erarbeiten.
Die Ausbildung erschöpft sich nicht nur in der Vermittlung von Kenntnissen, sie befähigt den Absolventen auch zur Anwendung fachübergreifender Methoden.
Wirtschaftsingenieurwesen
Die zunehmende Kompliziertheit betrieblicher Vorgänge, Spezialistentum im Management und eine rapide Entwicklung in technologischer und betriebswirtschaftlicher Hinsicht ließen das Bedürfnis nach einer neuen Art von Führungskräften entstehen, die in der Lage sind, die vielen auseinanderstrebenden Wirkungskräfte zu integrieren, technische und wirtschaftliche Aufgabenstellungen in einer Gesamtschau zu überblicken und stets die Kosten-Nutzen-Relation im Auge zu behalten. In der Praxis bedeutet dies, daß der Wirtschaftsingenieur seine Einsatzgebiete bevorzugt an den Schnittstellen technischer und wirtschaftlicher Problembereiche findet, wie Planung, Organisation, Rationalisierung, Marketing etc.
Das Haupteinsatzgebiet des Wirtschaftsingenieurs ist das soziotechnische Gebilde "Betrieb". Deshalb kommt zu den technischen und wirtschaftlichen Lehrgebieten als dritte Säule der Ausbildung zum Wirtschaftsingenieur ein Vertrautmachen mit den sozialen Zusammenhängen, Fragen wie Humanisierung der Arbeit, Mitarbeiterführung etc. Eine wichtige Ergänzung für die zukünftige Führungskraft bildet im Hinblick auf die weltweite Öffnung der Märkte die Kenntnis von Fremdsprachen.
